Blumenkohl Auflauf Kräuterbutter
Dieser Blumenkohl Auflauf mit Schinken, Sahne, Käse und Kräuterbutter ist ein super leckeres Gericht für die ganze Familie, ob groß oder klein jeder wird garantiert begeistert sein. Der besondere Clou bei diesem Rezept ist die Kräuterbutter, die dem Gericht eine aromatische Tiefe verleiht. Sie verschmilzt beim Backen mit der Sahne und dem Käse, sodass der Blumenkohl jedes Stück umhüllt und der Auflauf ein unvergleichliches Aroma erhält. Dieses Rezept ist super einfach zubereitet und Du brauchst für diesen Auflauf nur wenige Zutaten.
Die Vorteile von Blumenkohl
Blumenkohl ist ein Klassiker unter den heimischen Gemüsesorten und sehr vielseitig verwendbar. Sein milder Geschmack passt hervorragend zu einer Sauce Hollandaise. Blumenkohl ist zudem nicht nur in traditionellen Rezepten sondern auch in modernen Rezepten wie dieses hier sehr beliebt.
Das Gemüse ist ein echtes Multitalent. Hinter seiner blassen Fassade steckt eine geballte Ladung Vitamine und Mineralstoffe: Vitamin C für das Immunsystem, Vitamin K für die Knochen, Kalium für Herz und die Muskeln, und dazu Magnesium, das nicht nur für sportliche Leistung wichtig ist, sondern auch unsere Nerven beruhigt.
Spannender Fakt: Schon 100 Gramm Blumenkohl decken fast die Hälfte des täglichen Vitamin-C-Bedarfs, mehr als so mancher Apfel!
Doch das ist längst nicht alles. Blumenkohl enthält Glucosinolate, schwefelhaltige Pflanzenstoffe, die der Körper in Sulforaphan umwandelt, eine Substanz, die in der Forschung als entzündungshemmend und sogar krebspräventiv gilt.
Blumenkohl gehört zur Familie der Kreuzblütler, zu der auch Brokkoli, Rosenkohl und Kohl gehören. Diese Gemüsesorten enthalten besonders viele Glucosinolate, sekundäre Pflanzenstoffe, die das Immunsystem unterstützen und antioxidativ wirken. Interessanterweise entstehen beim leichten Dämpfen oder Rösten mehr Aromen, während die hitzeempfindlichen Vitamine wie Vitamin C nur minimal verloren gehen.
Interessanter Fakt: Blumenkohl enthält auch Cholin, einen Nährstoff, der für die Gehirnfunktion, die Zellmembranen und die Lebergesundheit wichtig ist. Wer regelmäßig Blumenkohl isst, unterstützt also nicht nur die Verdauung, sondern auch die kognitive Gesundheit. Zudem beinhaltet Blumenkohl auch Sulforaphan, eine Verbindung, die in Laborstudien für ihre entzündungshemmenden und entgiftenden Eigenschaften bekannt ist. Dies macht Blumenkohl zu einem wahren „Allrounder“ für Gesundheit und Wohlbefinden.
Zubereitung von Blumenkohl
Blumenkohl ist ein echter Allrounder in der Küche. Sein milder Geschmack macht ihn zu einen super Grundstein für zahlreiche Gerichte. Ob Dämpfen, Kochen, Rösten oder pürieren. Gerade auch in Low – Carb Rezepten ist Blumenkohl sehr beliebt. Denn Du kannst ihn zerkleinern und zum Beispiel als Pizzaboden oder als Reis oder Kartoffelbrei Ersatz verwenden. Blumenkohl lässt sich auch super einfrieren. Vor dem Einfrieren solltest Du den Blumenkohl jedoch für 4 – 5 Minuten Blanchieren um unerwünschte Keime abzutöten.
Klassisch wird Blumenkohl für 7 – 8 Minuten in kochenden Salzwasser auf kleine Stufe gegart. Wenn Du möchtest das in dem Blumenkohl viel von seinen Vitaminen und Mineralstoffen erhalten bleibt, dann empfehle ich Dir den Blumenkohl lieber zu Dämpfen. Du kannst Blumenkohl auch hervorragend im Backofen rösten. Mit Olivenöl, Paprikapulver, Salz und Pfeffer entwickelt der Blumenkohl ein leicht nussiges Aroma. Zudem kann Blumenkohl auch roh gegessen werden, zum Beispiel fein geraspelt in Salaten, so bleiben seine Nährstoffe vollständig erhalten.
Gesund & sättigend
Ballaststoffreich: Blumenkohl unterstützt die Verdauung, reguliert den Blutzucker und fördert die Darmgesundheit.
Proteinreich: Schinken und Käse liefern Eiweiß, das für die Sättigung sorgt.
Fettlösliche Vitamine: Sahne und Butter erhöhen die Aufnahme von Vitamin A, D, E und K.
Low-Carb-tauglich: Blumenkohl ersetzt Kartoffeln oder Nudeln, ohne dass der Geschmack leidet.
Nachhaltig und regional genießen
Ein weiterer Grund, Blumenkohl häufiger auf den Speiseplan zu setzen, ist seine gute Klimabilanz. Das Gemüse wächst in vielen Regionen Deutschlands von Mai bis November und ist somit saisonal und regional verfügbar. Wer saisonal einkauft, unterstützt nicht nur die heimische Landwirtschaft, sondern reduziert auch den CO₂-Fußabdruck seiner Ernährung.
Interessantes & Wissenswertes
- 100 Gramm Blumenkohl gerade einmal 25 Kalorien, weniger als ein Stück Gurke und dabei doppelt so viele Vitamine.
- Beim Rösten von Blumenkohl entwickeln sich über 60 neue Aromastoffe, darunter nussige und leicht süßliche Noten. Das ist pure Chemie. Die sogenannte Maillard-Reaktion sorgt dafür, dass Zucker und Aminosäuren im Ofen miteinander reagieren und so die goldbraune Farbe und den unwiderstehlichen Duft entstehen lassen
- Das, was wir beim Blumenkohl essen, ist botanisch gesehen keine Frucht, sondern die „verhinderte Blüte“ der Pflanze. Die Röschen sind eigentlich Blütenstände, die nie aufblühen, weil der Landwirt sie rechtzeitig erntet. Daher kommt auch der Name Blumenkohl, denn würde man die Röschen wachsen lassen, entstünde ein Strauß aus leuchtend gelben Blüten.
- Wenn du Blumenkohl im Garten anbaust und ihn stehen lässt, lockt er Bienen an, denn das Gemüse gehört nämlich zur Familie der Kreuzblütler, genau wie Senf, Brokkoli und Raps.
- Es gibt auch lila und orangene Sorten, deren Farbe durch Anthocyane bzw. Beta-Carotin entsteht. Die sind nicht gefärbt, sondern von Natur aus bunt und sogar noch vitaminreicher.
- Forscher der University of Missouri fanden heraus, dass Pflanzen, die „Stressgeräusche“ anderer Pflanzen hören (etwa durch Insektenfraß), eigene Abwehrstoffe aktivieren. Das heißt, wenn der Nachbarpflanze etwas passiert, weiß der Blumenkohl sofort Bescheid, und stärkt sich selbst.
Blumenkohl wächst nach einem Fraktal-Muster das heißt, seine Struktur wiederholt sich in Miniaturform immer wieder selbst. Jede kleine Röschen-Form sieht aus wie der gesamte Kopf, nur kleiner. Dieses Prinzip der Selbstähnlichkeit wird auch in der Computeranimation, in der Architektur und sogar in der Astrophysik genutzt. Blumenkohl ist also wortwörtlich ein mathematisches Kunstwerk der Natur.