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Putengeschnetzeltes mit roter Spitzpaprika, Zwiebeln und Knoblauch, in einer Käse-Sahne-Sauce.

Schnelles Putengeschnetzeltes

Putengeschnetzeltes mehr ist als ein schnelles Feierabendgericht

Es sind oft die unscheinbaren Gerichte, die am meisten über unsere heutige Esskultur erzählen. Kein aufwendiges Fine-Dining, keine exotischen Zutaten, kein überinszenierter Teller. Stattdessen: Putengeschnetzeltes, rote Spitzpaprika, Zwiebeln, und Knoblauch, umschlungen von einer cremigen Käse-Sahne-Sauce. Ein Gericht, das auf den ersten Blick vertraut wirkt, fast alltäglich. Und genau darin liegt seine Stärke.

Dieses Rezept steht exemplarisch für eine moderne Form der Alltagsküche: schnell, funktional, und gesundheitsbewusst. Dank der Zutaten ist es eine Feierabendküche ohne schlechtes Gewissen, Low-Carb ohne dogmatische Strenge und Comfort Food ohne Zucker- und Mehlüberladung. Kurz gesagt: ein Gericht, das perfekt in unsere Zeit passt.

Warum gerade Pute? Ein Blick auf das Fleisch

Putenfleisch, eines der magersten und eiweißreichsten Fleischsorten, die in der westlichen Küche verbreitet sind, und in der modernen Küche kaum noch wegzudenken. Ursprünglich waren Puten in Nord- und Mittelamerika beheimatet, die Pute wurde bereits von den Azteken domestiziert, lange bevor sie ihren Weg nach Europa fand. Heute ist sie ein globales Nutztier. geschätzt für ihr feines Aroma, ihren niedrigen Fettanteil und ihre hohe biologische Wertigkeit.

Aus Ernährungsphysiologischer Sicht gesehen, punktet Pute vor allem durch:

  • hohen Proteingehalt, wichtig für Muskelaufbau und erhalt

  • geringen Fettanteil, insbesondere bei Brustfleisch

  • B-Vitamine, vor allem B3 (Niacin) und B6

  • Selen, ein Spurenelement mit antioxidativer Wirkung

Gerade in der Low-Carb-Ernährung ist Putenfleisch ein verlässlicher Baustein: sättigend, vielseitig und leicht verdaulich. Im Geschnetzelten sorgt die kurze Garzeit zudem dafür, dass das Fleisch saftig bleibt, ein entscheidender Faktor für Genuss und Textur.

Paprika, Zwiebel, Knoblauch, das aromatische Fundament

Was dieses Gericht geschmacklich trägt, ist nicht allein die Sauce, sondern das klassische aromatische Trio aus Paprika, Zwiebel und Knoblauch. Eine Kombination, die sich durch zahlreiche Küchen Europas zieht und tief in der kulinarischen Geschichte verwurzelt ist. Zwiebeln dienen unzähligen Gerichten als Basis und bringen Geschmack und Röstaromen mit sich.

Rote Spitzpaprika bringt nicht nur Farbe auf den Teller, sondern auch:

  • Vitamin C in bemerkenswerter Menge

  • sekundäre Pflanzenstoffe wie Capsanthin

  • eine milde, leicht süßliche Note

Zudem gelten Zwiebeln und Knoblauch seit Jahrhunderten als Heil- und Würzpflanzen. In der Volksmedizin wurden sie wegen ihrer antibakteriellen, entzündungshemmenden und herzschützenden Eigenschaften geschätzt, lange bevor moderne Ernährungswissenschaft diese Effekte untersuchte.

Gemeinsam bilden sie die geschmackliche Brücke zwischen Fleisch und Sauce und verhindern, dass die Sämigkeit der Sauce schwer oder eindimensional wirkt.

Die Käse-Sahne-Sauce: Low Carb, aber nicht low pleasure

Sahne und Frischkäse stehen oft im Ruf, „ungesund“ zu sein. Ein Vorurteil, das sich hartnäckig hält, und differenziert betrachtet werden muss. Denn gerade in der Low-Carb-Ernährung spielen Fette eine zentrale Rolle, da sie Energie liefern, sättigen und Geschmack transportieren.

Entscheidend ist dabei:

  • Qualität der Zutaten

  • Maßvoller Einsatz

  • Kombination mit proteinreichen und ballaststoffhaltigen Lebensmitteln

Zudem spielen Kalorien in einer Low-Carb Ernährung keine Bedeutung, stattdessen werden die Kohlenhydrate in der Nahrung reduziert. Die Reduzierung der Kohlenhydrate, bewirkt gleichzeitig auch, dass weniger Kalorien konsumiert werden, denn Kohlenhydrate stecken auch voller Kalorien, die man so einsparen kann.
Der Frischkäse bringt Bindung und eine leichte Säure, in das Gericht, währen die Sahne das Gericht abrundet. Zusammen harmonieren sie perfekt und übertünchen sich nicht. 

Feierabendküche als gesellschaftliches Phänomen

In einer Zeit, in der viele Menschen zwischen Arbeit, Familie, Sport und Selbstoptimierung jonglieren, wird Kochen zunehmend funktional gedacht.

Meal Prep, Wochenplanung, schnelle Pfannengerichte: All das ist Ausdruck eines neuen kulinarischen Pragmatismus. Dieses Putengeschnetzelte erfüllt genau diese Anforderungen:

  • kurze Zubereitungszeit

  • wenige, gut verfügbare Zutaten

  • problemlos vorbereitbar

  • auch am nächsten Tag noch genussfähig

Gerade für Menschen, die sich bewusst ernähren möchten, ohne täglich neu zu rechnen oder zu verzichten, sind solche Gerichte essenziell.

Warum dieses Gericht metabolisch sinnvoll ist

Low Carb ist längst mehr als ein kurzfristiger Ernährungstrend. Für viele Menschen ist Low-Carb eine dauerhafte Strategie geworden, um Blutzuckerschwankungen zu reduzieren, Heißhunger zu vermeiden und das eigene Energielevel stabil zu halten. Genau an diesem Punkt zeigt sich, warum dieses Putengeschnetzeltes mit Paprika und Käse-Sahne-Sauce nicht nur lecker, sondern auch funktional durchdacht ist.

Makronährstoff Balance statt Kalorienfixierung

Während klassische Ernährungsansätze lange Zeit vor allem Kalorien gezählt haben, rückt heute immer stärker die Qualität und Zusammensetzung der Makronährstoffe in den Fokus. Dieses Rezept ist ein gutes Beispiel dafür, wie ausgewogenes Essen ohne komplizierte Berechnungen funktionieren kann.

  • Protein: Das Putengeschnetzelte liefert hochwertiges Eiweiß, das für den Muskelerhalt, die Sättigung und den thermischen Effekt der Nahrung entscheidend ist. Protein verbraucht bei der Verdauung mehr Energie als Fett oder Kohlenhydrate, ein Vorteil, der oft unterschätzt wird.

  • Fett: Sahne, Frischkäse und Olivenöl liefern Fett als Energieträger und Geschmackskomponente. Fett verlangsamt die Magenentleerung und sorgt für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl.

  • Kohlenhydrate: Sie stammen hier fast ausschließlich aus dem Gemüse. Damit bleiben sie moderat, ballaststoffreich und blutzuckerschonend

Diese Kombination ist besonders günstig für Menschen, die stabile Energie ohne Leistungstiefs suchen, sei es im Büro, im Homeoffice oder im sportlichen Alltag.

Blutzucker, Insulin und das Ende der Nachmittagsmüdigkeit

Einer der größten Vorteile einer kohlenhydratreduzierten Mahlzeit liegt in ihrer Wirkung auf den Blutzuckerspiegel. Stark kohlenhydratreiche Gerichte führen oft zu schnellen Blutzuckeranstiegen, gefolgt von ebenso schnellen Abfällen, das bekannte „Food-Koma“ lässt grüßen.

Dieses Gericht vermeidet genau dieses Muster:

  • kaum schnell verfügbare Zucker

  • hoher Proteinanteil

  • Fett als stabiler Energielieferant

Das Ergebnis ist eine gleichmäßigere Insulinausschüttung und ein stabilerer Blutzuckerspiegel. Damit ein Energieverlauf, der über Stunden anhält. Gerade als Feierabendgericht ist das relevant: Du wirst satt, zufrieden, jedoch nicht träge.

Sättigung ist kein Zufall

Sattsein ist nicht nur eine Frage der Portionsgröße. Es ist ein komplexes Zusammenspiel aus:

  • Dehnungsreizen im Magen

  • hormonellen Signalen (Leptin, Ghrelin, CCK)

  • Nährstoffzusammensetzung

Protein und Fett aktivieren mehrere dieser Mechanismen gleichzeitig. Deshalb sättigt ein Gericht wie dieses oft stärker als eine deutlich größere Portion Pasta oder Reis. Viele Menschen berichten bei Low-Carb-Gerichten von einem ruhigen Satt sein, ohne das Bedürfnis nach Snacks.

Meal Prep: Warum sich dieses Gericht perfekt vorbereiten lässt

Meal Prep ist mehr als ein Social-Media-Trend. Es ist eine praktische Antwort auf Zeitmangel, Stress und spontane ungesunde Essensentscheidungen.
Dein Putengeschnetzeltes erfüllt gleich mehrere Kriterien, die es besonders meal-prep-tauglich machen:

  • Stabile Textur: Sahne- und Frischkäsesaucen trennen sich bei richtiger Lagerung kaum.

  • Aromareifung: Wie viele Schmor- und Pfannengerichte schmeckt es am nächsten Tag oft sogar intensiver.

  • Einfache Portionierung: 2–3 Portionen lassen sich gut aufteilen und mit Beilagen variieren.

Im Kühlschrank hält sich das Gericht problemlos zwei bis drei Tage. Wenn du es einfrieren möchtest, solltest du es leicht unterwürzen und beim Aufwärmen sanft erhitzen, um die Sämigkeit der Sauce zu bewahren.

Low-Carb heißt nicht monoton

Ein häufiges Vorurteil gegenüber kohlenhydratreduzierter Ernährung ist ihre vermeintliche Eintönigkeit. Dein Rezept widerlegt das eindrucksvoll. Schon kleine Anpassungen eröffnen neue Geschmacksrichtungen:

  • Mediterran: Thymian, Rosmarin, etwas Zitronenabrieb

  • Herzhaft: Bergkäse statt Frischkäse, dazu Champignons

  • Leicht scharf: Chiliflocken oder geräuchertes Paprikapulver

  • Extra Gemüse: Zucchini, Brokkoli oder Spinat ergänzen die Paprika hervorragend

So bleibt das Grundrezept erhalten, während der Alltag kulinarisch abwechslungsreich bleibt, ein entscheidender Faktor für langfristige Ernährungskonzepte.

 

Geschnetzeltes: Eine Technik, kein festes Rezept

Der Begriff „Geschnetzeltes“ beschreibt weniger ein konkretes Gericht als vielmehr eine Zubereitungsform. Fleisch wird dabei in feine Streifen geschnitten, kurz angebraten und in einer Sauce vollendet. Diese Technik ist funktional, effizient und ressourcenschonend, Eigenschaften, die sie über Generationen hinweg beliebt gemacht haben.

Historisch gesehen entstand diese Form des Kochens aus praktischen Gründen:

  • Kürzere Garzeiten sparten Brennmaterial

  • Kleinere Fleischstücke machten auch zäheres Fleisch genießbar

  • Saucen erhöhten die Sättigung und den Geschmack

Bereits im 18. und 19. Jahrhundert finden sich in europäischen Kochbüchern zahlreiche Variationen geschnittener Fleischgerichte, oft mit Rahm, Zwiebeln oder Wein. Dieses Rezept steht also in direkter Linie mit dieser Tradition, auch wenn es heute bewusst Low-Carb interpretiert wird.

Die Pfanne als Symbol des Alltags

Während festliche Gerichte oft aus dem Ofen oder großen Töpfen stammen, ist die Pfanne das Werkzeug des Alltags. Sie steht für Schnelligkeit, Kontrolle und Improvisation. In ihr entstehen Gerichte, die nicht nur repräsentieren, sondern versorgen.

Gerade im deutschsprachigen Raum war die Pfanne lange Zeit ein zentrales Küchengerät:

  • Bauernküche

  • Arbeiterhaushalte

  • städtische Familienküchen

Geschnetzeltes, Ragouts und Kurzgebratenes passten perfekt zu einem Leben, das von Arbeit und knapper Zeit geprägt war. Diese Funktionalität erklärt, warum Pfannengerichte auch heute noch, trotz moderner Küchentechnik, nichts von ihrer Relevanz verloren haben.

Paprika: Vom Exoten zum Küchenklassiker

Die rote Paprika, die in diesem Rezept eine tragende Rolle spielt, ist ein vergleichsweise junger Bestandteil der europäischen Küche. Ursprünglich aus Mittel- und Südamerika stammend, gelangte sie erst im 16. Jahrhundert nach Europa, zunächst als Zierpflanze.

Erst viel später wurde sie kulinarisch ernst genommen, vor allem in:

  • Ungarn

  • Spanien

  • Südosteuropa

Von dort aus trat sie ihren Siegeszug durch ganz Europa an. Die milde Süße der Spitzpaprika, wie du sie verwendest, ist eine moderne Züchtung, die gezielt auf Aromatik statt Schärfe setzt. Damit eignet sie sich besonders gut für solche Gerichte, in denen sie Struktur und Frische liefert.

Sahne und Käse: Luxus wird Alltag

Auch Sahne und Käse waren historisch betrachtet keine Selbstverständlichkeit. Milchprodukte galten lange als verderblich und waren regional begrenzt. Erst mit verbesserter Kühlung und durch moderner Landwirtschaft wurden sie zum festen Bestandteil der Alltagsküche.

Interessant ist dabei der kulturelle Wandel:

  • Sahne stand früher für Wohlstand und Festlichkeit

  • Heute wird sie bewusst dosiert und funktional eingesetzt

In deinem Rezept ist Sahne kein Statussymbol, sondern ein Bindeglied zwischen Fleisch und Gemüse. Der Frischkäse übernimmt eine ähnliche Rolle: Er sorgt für Stabilität und Cremigkeit, ohne das Gericht zu beschweren.

Warum einfache Gerichte langlebiger sind als Trends

Kulinarische Trends kommen und gehen. Paleo, Keto, Clean Eating, Plant-Based, jede Bewegung bringt neue Regeln und Begriffe mit sich. Doch Gerichte wie dieses Putengeschnetzeltes überdauern diese Wellen, weil sie auf Grundprinzipien beruhen:

  • hochwertige Basiszutaten

  • klare Aromen

  • einfache Technik

  • Anpassungsfähigkeit

Genau diese Eigenschaften machen sie kompatibel mit modernen Ernährungsformen wie Low Carb oder Meal Prep. Sie müssen nicht neu erfunden werden, sie werden neu interpretiert.

Protein als Fundament moderner Ernährung

Das Herzstück dieses Gerichts ist das Putengeschnetzelte. Protein übernimmt im menschlichen Körper eine Vielzahl essenzieller Aufgaben:

  • Aufbau und Erhalt von Muskelmasse

  • Unterstützung des Immunsystems

  • Hormon- und Enzymproduktion

  • langanhaltende Sättigung

Mit rund 22–24 Gramm Protein pro 100 Gramm gehört Putenfleisch zu den proteinreichsten tierischen Lebensmitteln. Gerade für Menschen, die sich Low- Carb ernähren oder sportlich aktiv sind, ist das entscheidend. Muskelabbau wird verhindert, der Grundumsatz stabilisiert.

Besonders relevant: Protein wirkt blutzuckerneutral. Es verursacht kaum Insulinspitzen und passt damit ideal in ein metabolisch orientiertes Ernährungskonzept.

Fett macht nicht Fett

Lange Zeit galt Fett pauschal als ungesund. Heute wissen wir: Entscheidend ist nicht die Menge allein, sondern die Art, Qualität und Kombination, des Fettes. Wichtig ist Fette zu verwenden die reich an ungesättigten Fettsäuren sind und wertvolle
Omega-3-Fettsäuren besitzen. Du findest Omega-3-Fettsäuren in Algen, Fischen und Pflanzen. 

In diesem Rezept kommen verschiedene Fettquellen zusammen:

  • Olivenöl zum Anbraten, reich an einfach ungesättigten Fettsäuren

  • Sahne als natürlicher Träger fettlöslicher Vitamine

  • Frischkäse für Textur und moderate Fettzufuhr

Diese Fette übernehmen mehrere Funktionen:

  • Geschmacksträger

  • Energielieferanten

  • Unterstützung der Vitaminaufnahme (A, D, E, K)

In Kombination mit Protein und Gemüse entsteht ein Gericht, das den Körper gleichmäßig versorgt, statt ihn zu überfordern.

Gemüse als Mikronährstoff-Booster

Die rote Spitzpaprika ist mehr als nur eine farbliche Komponente. Sie gehört zu den vitaminreichsten Gemüsesorten überhaupt, und beinhaltet sogar mehr Vitamin C, als eine Zitrone. Bereits eine Portion deckt einen Großteil des täglichen Vitamin-C-Bedarfs ab, und das bei sehr geringer Kalorienlast.

Zusätzlich liefert Paprika:

  • Beta-Carotin

  • antioxidative Pflanzenstoffe

  • Ballaststoffe

Die Zwiebeln und Knoblauch ergänzen dieses Profil um sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Schwefelverbindungen, denen entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben werden.

Salz, Pfeffer, Schnittlauch: Würze mit Funktion

Gewürze sind mehr als Geschmacksgeber. Pfeffer kann die Bioverfügbarkeit bestimmter Nährstoffe erhöhen, Schnittlauch liefert kleine Mengen Vitamin K und wirkt frischend auf das Gericht.

Wichtig ist der bewusste Umgang mit Salz. In deinem Rezept wird es sparsam eingesetzt, genau richtig, um Geschmack zu unterstützen, ohne die Gesamtbilanz zu kippen.

Low Carb und Mikronährstoffe, ein falscher Widerspruch

Ein häufiges Missverständnis: Low Carb bedeute automatisch Nährstoffmangel. Tatsächlich ist oft das Gegenteil der Fall. Denn wenn du auf stark verarbeitete Kohlenhydrate verzichtet und stattdessen auf:

  • Gemüse

  • hochwertige Proteine

  • natürliche Fette

setzt, erhöht sich häufig die Nährstoffdichte pro Kalorie. Dieses Gericht ist dafür ein Inbegriff. Es liefert viele essenzielle Mikronährstoffe bei vergleichsweise moderater Energiedichte.

Für wen dieses Gericht besonders geeignet ist

Dieses Putengeschnetzelte eignet sich besonders für:

  • Menschen mit einer sitzender Tätigkeit

  • sportlich Aktive

  • Personen mit Blutzuckersensitivität

  • alle, die abends leicht, aber sättigend essen möchten

Durch den Verzicht auf klassische Beilagen bleibt das Gericht auch am Abend gut verdaulich und belastet den Stoffwechsel nicht unnötig. Falls du doch eine Beilage dazu haben möchtest, kann ich dir Blumenkohlreis empfehlen. Dafür einfach etwas Blumenkohl zu Reis raspeln und diesen dann in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten.

So bleibt das Gericht frisch

Richtig gelagert hält sich das Putengeschnetzelte problemlos mehrere Tage:

  • im Kühlschrank: 2–3 Tage

  • luftdicht verschlossen

  • idealerweise in Glas- oder BPA-freien Behältern

Die Sauce schützt das Fleisch vor dem Austrocknen, was bei vielen Meal-Prep-Gerichten ein Problem darstellt. Wichtig ist, das Gericht vollständig abkühlen zu lassen, bevor es gekühlt wird, so bleibt die Textur erhalten.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Cremige Gerichte gelten oft als empfindlich. Tatsächlich lassen sie sich sehr gut aufwärmen, wenn ein paar einfache Regeln beachtet werden:

  • niedrige bis mittlere Hitze

  • langsames Erwärmen

  • gelegentliches Rühren

Bei Bedarf kann ein kleiner Schuss Wasser oder Sahne die Sauce wieder geschmeidig machen. Mikrowelle ist möglich, aber Pfanne oder Topf liefern das bessere Ergebnis.

Low-Carb-Beilagen, die wirklich passen

Auch wenn das Gericht für sich allein funktioniert, lassen sich je nach Bedarf passende Beilagen ergänzen, ohne den Low-Carb-Charakter zu verlieren:

  • Zucchininudeln

  • Blumenkohlreis

  • Brokkoli oder grüne Bohnen

  • frischer Blattsalat mit leichtem Dressing

So bleibt das Gericht variabel, ohne an ernährungsphysiologischer Klarheit zu verlieren.

Stressfreie Ernährung als Gesundheitsfaktor

Ernährungsstress wird oft unterschätzt. Permanente Entscheidungen, Schuldgefühle und Selbstkontrolle belasten nicht nur mental, sondern auch physiologisch. Cortisol beeinflusst Hunger, Fettverteilung und Blutzucker.

Ein vorbereitetes, ausgewogenes Gericht wie dieses reduziert genau diesen Stress.
Es ist verfügbar, berechenbar und zufriedenstellend, eine unterschätzte, aber relevante Komponente gesunder Ernährung.

Warum Food-Blogs heute mehr leisten müssen als Rezepte liefern

Food-Blogs haben sich verändert. Sie sind nicht mehr nur Rezeptsammlungen, sondern Orientierungshilfen. Leserinnen und Leser suchen:

  • Einordnung

  • Kontext

  • Alltagstauglichkeit

  • Vertrauen

Ein Rezept wie dieses erfüllt genau diese Erwartungen. Es ist nachvollziehbar, transparent und anschlussfähig. Die Zutaten sind bekannt, die Zubereitung logisch, das Ergebnis verlässlich. Das schafft Glaubwürdigkeit, ein zentraler Faktor im digitalen Food-Journalismus.

Ein Gericht, viele Lebensrealitäten

Was dieses Rezept besonders stark macht, ist seine Anpassungsfähigkeit. Es passt:

  • in einen Fitness-Lifestyle

  • in einen stressigen Berufsalltag

  • in eine bewusste Familienküche

  • in eine Low-Carb- oder zuckerreduzierte Ernährung

Es verlangt keine spezielle Ausrüstung, kein Expertenwissen und keine exotischen Zutaten. Damit ist es demokratisch im besten Sinne: zugänglich und verlässlich.

Fazit: Wenn Alltag und Anspruch zusammenfinden

Dieses Rezept ist kein lautes Statement, sondern ein leises Versprechen: Du kannst dich gut ernähren, ohne dich zu verlieren. Du kannst genießen, ohne Kompromisse bei deiner Gesundheit einzugehen. Gerade deshalb funktioniert dieses Putengeschnetzelte so gut. Es ist ehrlich, pragmatisch und zeitgemäß. Ein Gericht, das nicht imponieren will, sondern einfach überzeugt. 

Das Rezept ist: 

  • Proteinreich → sehr gute Sättigung, ideal für Muskel­erhalt

  • Low Carb → niedrige Blutzuckerbelastung

  • Moderater Fettanteil → langanhaltende Energie

  • Abend- & Meal-Prep-tauglich

Schnelles Putengeschnetzeltes

Putengeschnetzeltes mit Paprika, in eine Käse-Sahne-Sauce

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Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Gesamtzeit 25 Minuten
Portionen: 3 Portionen
Kalorien: 520

Zutaten
  

  • 400 g Putengeschnetzeltes
  • 2 rote Spitzpaprika
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 200 ml Sahne
  • 1 EL Olivenöl
  • 150 g Kräuter Frischkäse
  • 1 TL Paprika Edelsüß
  • 1 TL Schnittlauch
  • etwas Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Prise Salz

Zubereitung
 

  1. 1.) Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Paprika halbieren, entkernen und in Würfel schneiden. Das Putenfleisch mit dem Paprikapulver würzen.
  2. 2.) Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Das Putenfleisch darin beidseitig scharf anbraten. Dann die Zwiebeln, den Knoblauch und die Paprikawürfel hinzufügen. Wenn die Zwiebeln glasig geworden sind, die Sahne hinzugeben und den Frischkäse einrühren.
  3. 3.) Alles für 4- 5 Minuten auf kleine Stufe köcheln lassen. Zum Schluss den Schnittlauch mit einem Messer fein hacken, über das Geschnetzelte streuen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nährwerte

Kalorien: 520kcalKohlenhydrate: 8gProtein: 42gFett: 38gBallaststoffe: 2g

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