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Vegetarisches Low-Carb Curry, mit Kokosmilch, Paprika, Karotte und Porree

Es gibt Tage, da braucht man einfach etwas Warmes, das die Seele umarmt und den Körper glücklich macht. Etwas, das schmeckt, gut tut und auch noch fix auf dem Tisch steht. Und genau dann kommt dieses vegetarische Curry mit Kokosmilch, Paprika, Karotte und Porree ins Spiel! Ein echtes Wohlfühlgericht, das mit seiner Konsistenz, leuchtenden Farben und den exotischen Gewürzen nicht nur geschmacklich, sondern auch gesundheitlich voll und ganz überzeugt. Ein tolles Low Carb Gericht, leicht und trotzdem wunderbar sättigend. Eine kleine Reise nach Fernost, ohne dabei das Sofa zu verlassen.

Dieses Rezept ist mein kleiner Alltagsflucht Moment. Denn es vereint das Beste aus zwei Welten, die cremige Exotik der Kokosmilch und das frische, knackige Gemüse, das in deutschen Küchen zuhause ist. Wenn du das ganze lieber mit Fleisch magst, kannst du das Gericht ganz einfach abwandeln, in dem du ein paar angebratenen Hähnchenstreifen hinzugibst. Wenn du eine Low-Carb Beilage für dieses Gericht wünscht, kann ich dir Blumenkohlreis empfehlen. Blumenkohlreis kannst du ganz leicht zubereiten. Du nimmst einfach einen frischen Blumenkohl und raspelst diesen mit Hilfe eine Reibe klein, so das er am Ende wie herkömmlicher Reis aussieht. Den Blumenkohlreis dann mit etwas Fett in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze für circa 6 Minuten anbraten.

Warum ist dieses Curry so gesund?

Das Geheimnis liegt in der Kombination aus nährstoffreichem Gemüse, gesunden Fetten und Gewürzen mit Superfood-Charakter.

🌶 Paprika – Vitamin-C-Queen in Rot

Paprikaschoten sind nicht nur farblich ein Highlight, in jedem Gericht, sondern auch ein kleiner Gesundheit – Booster. Mit mehr Vitamin C als eine Orange und kaum zu glauben, sogar mehr als eine Zitrone. Vitamin C stärkt das Immunsystem, unterstützt die Kollagenbildung und sorgt für eine strahlende Haut. Besonders rote Paprika punkten durch ihren hohen Gehalt an Beta-Carotin, welches im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird. Es stärkt unteranderem die Sehkraft.

🥕 Karotten – Orange ist das neue Grün

Karotten sind die Klassiker, wenn es um Vitamine geht. Sie enthalten reichlich an Beta-Carotin, das antioxidativ wirkt und deine Zellen vor freien Radikalen schützt. Außerdem liefern sie Ballaststoffe, die lange satt machen, perfekt für alle, die auf eine ausgewogene Low-Carb-Ernährung achten.

🥬 Porree – der unterschätzte Alleskönner

Porree, auch Lauch genannt, ist so etwas wie der charmante Sidekick in diesem Curry, unscheinbar, aber unverzichtbar. Er bringt eine feine, leicht süßliche Note und liefert dabei reichlich Vitamin K, Folsäure und sekundäre Pflanzenstoffe, die entzündungshemmend wirken.

🥥 Kokosmilch – cremig, exotisch, gut fürs Herz

Kokosmilch ist die Seele dieses Currys. Sie enthält mittelkettige Fettsäuren, die der Körper schnell in Energie umwandelt, perfekt für alle, die Low-Carb oder Keto essen. Außerdem kann sie das gute HDL-Cholesterin erhöhen und trägt so zu einer gesunden Herzfunktion mit bei.

🍋 Zitronensaft – Frischekick mit Funktion

Ein Spritzer Zitrone macht nicht nur geschmacklich einen Unterschied, sondern hilft auch, Eisen aus dem Gemüse besser aufzunehmen. Ganz nebenbei bringt die Säure die Aromen des Currys erst richtig zum Strahlen.

Überraschende Fakten zum Curry

🌶 Paprika – mehr als nur bunt
Wusstest du, dass Paprika ursprünglich aus Mittel- und Südamerika stammt und erst im 16. Jahrhundert nach Europa kam? Damals hielt man sie für scharfes Chili und nannte sie „spanische Pfeffer“ obwohl die meisten Sorten mild sind. Außerdem enthalten Paprika Stoffe wie Capsanthin, das antioxidativ wirkt und laut Studien sogar die Haut vor UV-Schäden schützen kann. Man könnte also fast sagen das Paprika ein natürlicher Sonnenschutz fürs Mittagessen ist.

🥕 Karotten – die heimlichen Energiebooster
Karotten sind nicht nur Beta-Carotin-Lieferanten. Sie enthalten auch Pektin, einen löslichen Ballaststoff, der wie ein kleiner Putztrupp im Darm wirkt, Schadstoffe bindet und die Verdauung unterstützt. Historisch kurios: Im Mittelalter glaubte man, Karotten würden magische Kräfte verleihen, wahrscheinlich, weil Ritter so gut sehen konnten, wohin sie ihre Lanzen steckten.

🥬 Porree – der unterschätzte Aromakünstler
Porree gehört zur Familie der Lauchgewächse und kann durch seine schwefelhaltigen Verbindungen wie Allicin antibakteriell wirken. Fun Fact: Der Geruch, der manchmal beim Kochen entsteht, ist nicht nur lästig, sondern ein Indikator dafür, dass die gesundheitsfördernden Schwefelstoffe freigesetzt werden, also gut für Herz und Kreislauf.

🥥 Kokosmilch – cremiges Energiepaket
Kokosmilch enthält Laurinsäure, die im Körper antimikrobiell wirkt, quasi ein kleiner Bodyguard für dein Immunsystem. Historisch gesehen nutzten Seefahrer Kokosmilch, um auf langen Reisen Nährstoffe und Energie zu speichern.

🧄 Knoblauch – der kleine Powerzwiebel
Knoblauch kann nachweislich die Blutgefäße erweitern, was die Durchblutung verbessert. Historisch gesehen wurde er sogar bei den Pyramidenbauern als Schutz vor Krankheiten eingesetzt. Wer also Curry mit Knoblauch kocht, bereitet sich nicht nur ein leckeres Gericht, sondern auch ein kleines „ägyptisches Heilmittel“ zu.

🧅 Zwiebeln – der geheime Booster für Geschmack und Gesundheit
Zwiebeln enthalten Fruktane, die präbiotisch wirken und die Darmflora stärken. Ein witziger Nebeneffekt: Schneidet man Zwiebeln mit einem sehr scharfen Messer, weinen die Augen weniger, als hätte man einen unsichtbaren Schutzschild gegen Tränen.

🌿 Currypaste & Gewürze – kleine Aromamagier
Currypaste ist eine Mischung aus getrockneten Gewürzen und Ölen. Sie ist nicht nur Geschmacksträger, sondern kann auch Stoffwechsel und Verdauung anregen. Ein kleiner Extra-Tipp: Wenn du die Currypaste kurz in Öl anbrätst, bevor du Gemüse hinzufügst, entfaltet sich das Aroma viel intensiver. 

🥬 Blumenkohl – die wandelbare Basis
Blumenkohl ist ein echtes Low-Carb-Multitalent. Er ist nicht nur nährstoffreich, sondern kann durch Raspeln, Pürieren oder Rösten ganz unterschiedliche Texturen liefern. Fun Fact: Im 18. Jahrhundert galt Blumenkohl in Frankreich als Delikatesse und war so teuer, dass nur Adelige ihn servieren konnten, also ein königlicher Begleiter für dein Curry.

Soulfood, das die Seele umarmt

Es gibt Tage, da braucht man einfach etwas Warmes, das nicht nur den Magen, sondern auch das Herz füttert. Etwas, das die Küche in eine Wohlfühloase verwandelt, die Stimmung hebt und die Lachmuskeln leicht kitzelt. Genau dafür ist dieses vegetarische Low-Carb Curry mit Kokosmilch, Paprika, Karotte und Porree wie gemacht. Ein Gericht, das satt macht, glücklich macht und dabei so leicht ist, dass man fast glaubt, man könnte nach dem Essen noch ein paar Yoga-Übungen einschieben, oder einfach aufs Sofa sinken und dem Curry beim Entspannen zusehen.

Dieses Curry ist wie eine kleine Alltagsflucht, exotisch, farbenfroh, aromatisch, aber trotzdem in fünfzehn Minuten vorbereitet. Dabei vereint es das Beste aus zwei Welten, die cremige Exotik der Kokosmilch und das heimische, knackige Gemüse. Wer Lust auf Protein hat, kann das Gericht problemlos mit ein paar gebratene Hähnchenstreifen ergänzen, aber auch pur überzeugt das Gericht auf ganzer Linie. Und anstelle von Reis sorgt Low-Carb-freundlicher Blumenkohlreis für die fluffige Basis. Tipp: einfach frisch geraspelten Blumenkohl in Butter oder Kokosöl anbraten, bis er leicht nussig riecht, das ersetzt nicht nur Reis, sondern zaubert ein aromatisches Extra in die Pfanne.

Humorvolle Fakten zum Curry

  • Weltweit gibt es über 200 Curry-Varianten. Unser Curry könnte glatt einen Reisepass bekommen.

  • Kokosmilch sorgt dafür, dass auch der letzte Zweifler denkt: „Ich bin im Urlaub, ohne jemals das Haus verlassen zu haben.“

  • Karotten nehmen jede Gewürznote auf, ohne zu meckern – eine Lektion für uns alle.

Low-Carb aber bitte mit Genuss!

Low Carb bedeutet nicht Verzicht, sondern Auswahl. Dieses Curry zeigt, dass eine kohlenhydratarme Ernährung nicht fad oder kompliziert sein muss. Statt herkömmlicher Reis kommt hier Blumenkohlreis auf den Teller, leicht, fluffig und mit einem feinen, nussigen Geschmack. Blumenkohl enthält kaum Kohlenhydrate, dafür aber reichlich Vitamin C, K und Ballaststoffe. Der Blumenkohlreis nimmt dabei noch die Aromen der Currysoße wunderbar auf.

So wird’s gemacht!

Du brauchst keine Profi-Kochkünste, um dieses Gericht zu meistern. Die Basis ist simpel, aber das Ergebnis schmeckt nach Stunden in der Küche.

  1. Vorbereitung: Zwiebeln und Knoblauch fein hacken, das Gemüse waschen und klein schneiden.

  2. Anbraten: In einer großen Pfanne Butterschmalz erhitzen, Zwiebeln glasig braten, dann Paprika, Karotte und Knoblauch hinzufügen und kurz anbraten.

  3. Würzen: Porree dazugeben, mit Kokosmilch ablöschen, Currypaste einrühren, mit Curry, Bockshornklee, Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

  4. Köcheln: Alles etwa 25 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis das Gemüse weich und die Soße schön sämig ist.

Tipps & Tricks für das perfekte Curry

  • Curry-Paste ist nicht gleich Curry-Paste: Achte darauf, dass du eine milde gelbe Variante verwendest, wenn du empfindlich auf Schärfe reagierst.

  • Konsistenz anpassen: Wird das Curry zu dick, gib einfach einen Schuss Wasser oder Gemüsebrühe hinzu.

  • Vorbereitung lohnt sich: Wie bei vielen Eintöpfen schmeckt auch dieses Curry am nächsten Tag noch besser, wenn sich die Aromen verbunden haben.

  • Topping-Time: Ein paar gehackte Cashews oder frischer Koriander machen sich wunderbar als Garnitur.

Wissenswertes rund ums Curry!

Curry ist eigentlich kein einzelnes Gericht, sondern steht für eine ganze Vielfalt an Speisen, die auf Gewürzmischungen basieren. Das Wort selbst stammt vom tamilischen „kari“, was so viel wie „Soße“ bedeutet.

Die gelbe Farbe verdankt unser Curry übrigens dem Kurkuma, einem Gewürz mit stark entzündungshemmender Wirkung. Kurkuma enthält Curcumin, das im Körper antioxidativ wirkt und das Immunsystem unterstützt. In Kombination mit Pfeffer (der Piperin enthält) kann der Körper Curcumin übrigens deutlich besser aufnehmen, also keine Angst vor einer großzügigen Prise Pfeffer!

Fazit: Gesund genießen kann so lecker sein!

Dieses vegetarische Curry mit Kokosmilch ist der Beweis, dass Low Carb und Genuss wunderbar zusammenpassen. Es liefert Vitamine, gesunde Fette und pflanzliche Nährstoffe, und das alles bei relativ wenigen Kohlenhydraten.

Ob als Mittagsessen, leichtes Abendessen oder als Meal-Prep fürs Büro. Dieses Gericht sorgt für gute Laune, Energie und ein sattes Lächeln auf dem Gesicht. Und wer einmal den cremigen Duft von Kokosmilch, Curry und frischem Gemüse in der Luft hatte, weiß: Das ist Soulfood in seiner besten Form.

Vegetarisches Low-Carb-Curry

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Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 28 Minuten
Gesamtzeit 38 Minuten
Portionen: 4 Personen
Gericht: Hauptgericht, Lowcarb
Kalorien: 390

Zutaten
  

  • 1 rote Paprika
  • 1 Stange Porree
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 11 Karotte
  • 1/2 Zitrone
  • 500 ml Kokosmilch
  • 1/2 EL gelbe Curry Paste
  • 1 MSP Bockshornklee
  • 2 TL Curry
  • 1 EL Butterschmalz
  • etwas Pfeffer
  • 1 Prise Salz

Zubereitung
 

  1. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und fein hacken. Das Gemüse waschen. Die Paprika halbieren, entkernen und in Würfel schneiden. Die Karotte schälen und in dünne Scheiben schneiden. Vom Porree das erste Blatt empfehlen und diesen in Ringe schneiden.
  2. Das Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen. Die Zwiebeln darin glasig braten. Dann die Paprika, Karotte und den Knoblauch hinzugeben. Etwas Salz hinzugeben und alles für circa 3 Minuten auf mittlere Stufe anbraten. Den Porree hinzugeben und kurz mit anbraten.
  3. Mit der Kokosmilch ablöschen und die Currypaste einrühren. Mit Bockshornklee, Curry, Salz und Pfeffer würzen. Zitronensaft von der Zitrone hinzugeben Einmal aufkochen lassen und dann alles für circa 25 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen. 

Nährwerte

Kalorien: 390kcalKohlenhydrate: 12gProtein: 8gFett: 29gBallaststoffe: 4g

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